Filmvorstellung: Die Obama Täuschung - die Wahrheit schlägt zurück

Die Obama Täuschung
Artikel vom 14. Oktober 2009

Die Finanzkrise hat ihre Ursachen in der Immobilienblase. So oder ähnlich lautet die Antwort, wenn man Menschen nach Ihrer Meinung zur Krise fragt. Der Film "The Obama Deception - Die Obama Täuschung" von Verschwörungstheoretiker Alex Jones sieht in der Finanzkrise lediglich ein Mittel zum Zweck der Mächtigen, um die Weltherrschaft zu erlangen.

Frankfurt, 14. Oktober 2009  tagesgeldkonto.de beschäftigt sich gewöhnlich mit der Beobachtung und Auswertung relevanter Wirtschafts- und Finanzinformationen. Mit dem Film "Die Obama Täuschung" hat Skandal-Autor Alex Jones einen Dokumentarfilm erschaffen, der, wie der Name zumindest vermuten lässt, nicht unbedingt das Thema Finanzen zum Gegenstand hat. Doch weit gefehlt: Das Thema Wirtschaft & Finanzen ist zentraler Gegenstand der ungewöhnlichen, aber berichtenswerten Theorien.

"Die Wahrheit schlägt zurück"

Gegenstand in Jones Film ist die Betrachtung der Mächtigen dieser Welt - und damit sind nicht Regierungen gemeint oder Präsidenten. Vielmehr unterstellt Jones, dass die Regierungen und Präsidenten der USA nichts anderes  sind und waren als Marionetten der Mächtigen. Dabei geht Jones tief in die amerikanische Geschichte zurück und identifiziert die Macht der Zentralbanken als eines der Grundprobleme.

Die Mächtigen ("Die Oligarchen") sind Vertreter der Reichsten der Reichen - der Bankelite. Sie beherrscht die Banken und die amerikanische Zentralbank FED. Die Politik und die Medien sind dagegen Instrumente, mit denen die Menschen unterhalten und gelenkt werden. Barack Obama ist dabei die größte Marionette aller Präsidenten, die die USA je zuvor gehabt hat. Aber Obama ist auch ein genialer Schauspieler und Lügner: Jones belegt, dass viele Versprechungen, die Obama gemacht hat, nicht nur gebrochen sondern ins Gegenteil verwandelt wurden.

 

Das Ziel der Mächtigen: Eine neue Weltordnung

Die Finanzkrise wurde von den Mächtigen bewusst inszeniert. Der Grund ist laut Jones einfach erklärt: Erst durch die Finanzkrise wurde der Erlass von Gesetzen möglich, die den Mächtigen dieser Welt Billionen von Dollar zuspielten. Zu einer neuen Weltordnung gehört aber nicht nur Geld: Auch militärisch unterstellt Jones den Mächtigen absoluten Kontrollwahn. Eine Weltregierung mit einer Weltwährung soll das Ziel jener sein, die in Wirklichkeit die Fäden in den Händen halten.

Glückliche Sklaven sind die größten Feinde der Demokratie

Die Bankelite beherrscht schon lange die Medienwelt: Jones zeigt in seinem Film, wie leicht beeinflussbar Menschen durch Medien sind und wie leicht Menschen ihre Identitäten hergeben. Zumindest in diesem Punkt stimmen wir Jones  uneingeschränkt zu.  

Fazit: Eingeschränkt empfehlenswert

Jones Film wirft einige interessante Fragen auf, die zum Nachdenken animieren: Warum besteht das Kabinett Obamas ausschließlich aus Interessen-Vertretern der Wall-Street? Warum tut Obama das Gegenteil von dem, was er vor dem Wahlkampf versprochen hat? Letztlich macht Jones sich mit der Radikalität seiner Antworten unglaubwürdig: Statt zu differenzieren und alternative Antworten zu untersuchen, stellt Jones in jedem Teilaspekt einen Bezug zu einer zukünftigen Weltherrschaft der Bankelite her. Zwar ist diese Art der Radikalität in einem Dokumentarfilm zulässig, denn er möchte ja etwas bestimmtes in einem zeitlich begrenzten Rahmen aussagen - zum Verhängnis wird Jones aber eine Reihe von Widersprüchen, die sich aus den einzelnen Teilaspekten ergeben. Beispiel 11. September: Die Terroranschläge, so Jones, waren das Werk der Mächtigen und nicht der Taliban. In einem anderen Abschnitt des Films prangert Jones die Gefangenenlager der USA an: Die Mächtigen hätten großes Interesse daran, weiterhin Menschen zu foltern. Die Mächtigen haben also den 11. September verursacht und haben ein Interesse WEN zu foltern? Die Taliban? Aber die haben doch nichts getan.... .

Wer sich den Film anschauen möchte, kann über youtube die englische Original Version oder eine deutsche Synchronisation abrufen. (cs)

 

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