Einlagensicherung innerhalb der EU

Die EU weite Regelung bis Ende Juni 2009:

Damit die Anleger geschützt sind, gibt es in der Europäischen Union gesetzlich vorgeschriebene Sicherungsmechanismen. Banken, die über eine Zulassung innerhalb der EU verfügen, bieten aufgrund einer EU-Richtlinie deswegen bis zu einem Einlagevolumen von 20.000 Euro je Kunde eine Mindestsicherung. Bei der Mindestsicherung ist zu beachten: Ihre Einlagen sind zu 90 Prozent abgesichert, maximal jedoch bis 20.000 EUR je Kunde.

Das jeweilige Aufsichtsamt jedes EU-Landes prüft, ob das Kreditinstitut der Entschädigungseinrichtung angehört. Nur dann darf es Bankgeschäfte innerhalb der EU betreiben. Allerdings kann jedes Land selbst entscheiden, ob es statt der von der EU geforderten Einlagensicherung in Höhe von 20.000 Euro einen höheren Schutz der Anleger für nötig hält und diesen in seinen nationalen Richtlinien den jeweiligen Banken vorschreibt. Der Einlagenschutz gilt auch für Filialen, die die Kreditinstitute in anderen EU-Staaten unterhalten.

 

Die Änderungen seit Juli 2009:

- Wegfall der bisherigen Selbstbeteiligung

- Höhere Einlagensischerungsgrenze: 50.000 Euro statt 20.000 Euro 

- Auszahlung innerhalb von 30 Tagen (vorher: 3 Monate)

- ab 31. Dezember 2010:  100.000 Euro statt 50.000 Euro

 

 

 

 

Einlagensicherung in der EU

Innerhalb der EU gibt es eine Mindestabsicherung.  [mehr]

Einlagensicherung im Detail

Banken
Die Einlagensicherung der deutschen Banken im Detail [mehr]

Sparkassen
Die Einlagensicherung der Sparkassen im Detail [mehr]

Genossenschaftsbanken
Wie sicher ist das Geld bei Genossenschaftsbanken? [mehr]

länderspezifische Übersicht

(entfallen - es gilt mittlerweile eine EU weite Mindestabsicherung)  [mehr]