Commerzbank Tagesgeld mit 2,30% schockt Sparkassen

Commerzbank sorgt für Unruhe
Artikel vom 05. Juli 2011

Die Commerzbank ist Opfer der Finanzkrise gewesen. Staatliche Hilfen waren notwendig, um das Schlimmste zu verhindern. Nun schockt die Commerzbank den Markt erneut: Mit einem hochverzinsten Tagesgeldkonto zieht sie den Ärger der Mitbewerber auf sich.

2,30 % auf Tagesgeld - das ist die Kampfansage der Commerzbank an den Markt. Zwar ist der Zinssatz nicht der höchste Zinssatz auf den Markt (siehe Zinsvergleich von tagesgeldkonto.de), doch im Vergleich zu den Angeboten der klassischen deutschen Banken ist das Angebot eine Kriegserklärung.  Und so wundert es nicht, dass Werner Netzel, Vorstandsmitglied beim deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters das Angebot der Commerzbank kritisiert: "Wenn die am stärksten staatlich gestützte Bank in Deutschland mit derartigen Kampfkonditionen an den Markt geht, dann ist das eine nicht akzeptable Wettbewerbsverzerrung".

Marktverzerrung durch Staatshilfen?

Fakt ist: 18,2 Mrd Euro ist die Summe, mit der die Commerzbank während der Finanzkrise vom Staat gestützt werden musste. Der Staat ist immer noch an der Commerzbank beteiligt. Eine EU-Auflage besagt, dass die Commerzbank nicht zu den drei besten Anbietern zählen darf, solange der Staat an der Bank beteiligt ist. Ein Banksprecher betont, dass das Tagesgeldkonto nicht gegen diese Auflage verstoße.

Die Fakten des Tagesgeldkontos

Gewinner des Streites zwischen Sparkassen und Commerzbank ist letztlich der Verbraucher, denn er profitiert von einem guten Tagesgeldangebot: Commerzbank Logo

- 2,30 % Zinsen p.a.
- hohe Einlagensicherung
- max. 20.000 EUR Anlagebetrag
- Zinsgarantie 6 Monate
- nur für Neukunden

Informationen zum Angebot

Mehr Informationen zum Angebot: Tagesgeldkonto der Commerzbank

(hs)

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